1. September 2009 von sammlerderaugenblicke
Stimmt es, dass „schulreif“ ein besonders deutsches Wort ist? Nebenbei mal wieder ein schöner Denkanstoß von Reinhard Kahl..
Sind Schule und Persönlichkeits- sowie Kreativitätsentwicklung etwa Gegensätze? Manchmal sieht es so aus. In der deutschen Bildungsideologie gibt es eine merkwürdige Demarkationslinie. Sie verläuft zwischen Spielen und Lernen, zwischen einer freien Kindheit und dem Schulkind, dem man mit dem späteren Leben droht.
Eine spontan ansprechende Idee aus dem Artikel: Einschulung immer zum Geburtstag? Jedes Kind an einem anderen Tag und immer mit einer Feier?
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21. Juni 2009 von sammlerderaugenblicke
In absolut ironiefreier Zone, hinten an einer Wanne entdeckt:
be cop
be top
be berlin
Geht’s noch?
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18. Juni 2009 von sammlerderaugenblicke
Sie: „Herzchen oder Kundenkarte?“
Er: „Plastiktüte!“
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15. Juni 2009 von sammlerderaugenblicke
Stapel auf dem Schreibtisch als Grundlage effektiven Arbeitens?
Unordentliche Schreibtische haben einen Sinn.
Was für ein cooler Artikel in der WiWo: „Die Desk-Jockeys“. Endlich spricht es mal jemand aus! Ein kontinuierlich, sorgfältig-intuitiv angelegtes Gebirge aus Zetteln, Ausdrucken und sonstigen Unterlagen führt nicht zwangsläufig ins Chaos – im Gegenteil. In der Praxis trete ich täglich diesen Gegenbeweis an, und doch tut der Artikel gut. Er hilft, die letzten Reste des schlechten Gewissens beim Blick auf die Tische mancher Kollegen unter den höchsten Stapel zu scheuchen…
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24. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
Viel zu viel zu tun. Lust zu schreiben, aber keine Ruhe. Kommt wieder.
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15. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
Jetzt habe ich meinen Papierkorb gelöscht, anstatt ihn zu leeren. Weg ist er. Und schon tun sich philosophische Fragen auf, vorausgesetzt, man lässt die technische Seite außer Acht: Wo ist er jetzt? Im großen, unsichtbaren Meta-Papierkorb? Und läuft mein Rechner nun irgendwann über?
(Das kommt davon, wenn man aus lauter Frust über ein anstehendes Arbeitswochenende beginnt, nicht mehr ganz so sorgfältig zu arbeiten.. Zum Glück gibt es TuneUp, das mir zum x-ten Mal hilfreich zur Seite steht. Drei Klicks und er ist wieder da. Das laute Lachen der mitlesenden Linux-Menschen ignoriere ich hiermit offiziell.)
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14. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
„Sie lügen ausgezeichnet“, sagte ich, „aber müssen Sie dabei so schreien?“
Nestor Burma in Léo Malets „Blüten, Koks und blaues Blut“. Noch so einer, der mich im Guten an Chandlers Marlow erinnert und dem ich, glaube ich, noch durch den ein oder anderen Fall folgen werde.
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13. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
Er ging aus [...] aber nichts half. Er fühlte sich draußen genauso eingesperrt. An seinem Dasein war irgend etwas grundlegend falsch, und er war nicht bereit, diese Tatsache mit dem alten Gleichmut hinzunehmen. Er beobachtete die Menschen um sich herum und gewann den Eindruck, daß viele von ihnen sich in der gleichen Lage befanden, dies aber entweder nicht sahen oder es sich nicht einzugestehen wagten.
(Sjöwall/Wahlöö: „Verschlossen und verriegelt“. Mit dem wunderbaren Kapitel 21, dem Kennenlernen von Beck und Rhea, diesem gelassen-aufregenden wortlosen Verstehen. Toll! )
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9. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
Am Wochenende, bei Sonne – im Büro
ist wie
Erbeeren, mit Sahne – aus Pappe.
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9. Mai 2009 von sammlerderaugenblicke
Ein Platz im Regal, neben seinen Vorgängern, ist ihm schon sicher, dem neuen Katalog von Lauche und Maas. Das Team überzeugt mich seit Jahren durch supergute, faire, persönliche Beratung. Eine Menge davon findet sich im Katalog wieder, mit seinen klaren Ansagen und Wertungen, den Mitarbeiterportraits und den vielen kleinen persönlichen Anmerkungen. Da ist das Ergänzen der Ausrüstung mit einer großen Portion Vorfreude auf kommende Abenteuer verbunden.
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